Mainz als Spielball der Großmächte auf dem Wiener Kongress

Neutorstraße – Ausmarschort für die napoleonischen Truppen 1814. Links die Neutor-Kaserne, rechts die Eisenbahn-Werkstatt, wo heute sich das Museum für Antike Schifffahrt befindet (Bild von 1908, Quelle: Stadtarchiv Mainz).

4. Mai 1814, 10 Uhr: Die französischen Truppen verlassen Mainz durch das Neutor. Neuer französischer König war zuvor nach der (ersten, erzwungenen) Abdankung Napoleons Ludwig XVII. geworden – als Vertreter der Bourbonen, der bis zur Französischen Revolution herrschenden Königsfamilie. Napoleon sollte 1815 bis zur Schlacht von Waterloo nochmals zur „Herrschaft der hundert Tage“ ansetzen, doch auf Mainz sollte er keinen Zugriff mehr erlangen. Was sollte mit der seit über  zwei Jahrzehnten unter französischem Machteinfluss stehenden Stadt am Rhein geschehen? Damit beschäftigt sich Constanze Martin auf regionalgeschichte.net.

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Zum Beginn der Fünften Jahreszeit: Helau in alten Zeiten

Gutenberg mit Narrenkapp: Sichtbares Zeichen der fünften Jahreszeit. (Wikipedia / CC SA 3.0)

Gutenberg mit Narrenkapp: Sichtbares Zeichen der fünften Jahreszeit. (Wikipedia / CC SA 3.0)

Ich gestehe: Ich kann es nicht lassen. Zum 11.11. kann ich mir als Hobbyfastnachter nicht verkneifen, manch alte Zeit zu betrachten. Um 11.11 Uhr wird das närrische Grundgesetz am Fastnachtsbrunnen auf dem Schillerplatz in Mainz verkündet. Grund, mal das Netz zu durchstöbern und sich an manch historischen Fastnachtsbeiträgen zu erfreuen.

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Die Festung Mainz im ersten Weltkrieg – eine Spurensuche

Eingangsportal zum Fort Weisenau  (heute im Volkspark): Sichtbarstes Zeichen der ehemaligen Bundesfestung Mainz. (Foto: M.Senne).

Eingangsportal zum Fort Weisenau (heute im Volkspark): Sichtbarstes Zeichen der ehemaligen Bundesfestung Mainz. (Foto: M.Senne).

„Das Bollwerk Mainz“ – die Erinnerung halten oft nur Straßennamen wie Am Fort Mariaborn oder An der Schanze wach. Doch wer die entsprechenden ehemals befestigten Anhöhen über der Stadt besucht, kann zumindest manchmal die Geschichte der Festungsstadt erahnen. Ein Besuch der linksrheinischen, ehemaligen Forts zur Stadtverteidigung im Deutschen Kaiserreich.

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Das Mainzer Fastnachtsmuseum – Schmuckstücke aus der Fünften Jahreszeit

Höchstens 25 Kilogramm und aus Pappmaché: Ein Schwellkopp - sie bereichern den Mainzer Rosenmontagsumzug seit 1927. (Fastnachtsmuseum Mainz / Foto v. M. Senne)

Höchstens 25 Kilogramm und aus Pappmaché: Ein Schwellkopp – sie bereichern den Mainzer Rosenmontagsumzug seit 1927
(Foto: Martin Senne)

Zum Lachen in den Keller? Wer die Treppen im historischen Ambiente am Proviant-Magazin hinuntergeht, wird im dortigen Museum mit Hintergründen zur „Mainzer Fassenacht“ belohnt. Eine Reise in die Geschichte der Mainzer Fastnacht.

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Die Entstehung und Geschichte von Rheinhessen

Rheinhessen und seine Landkreise heute  - CC BY-SA 3.0

Rheinhessen und seine Landkreise heute – CC BY-SA 3.0

Rheinhessen liegt in Rheinland-Pfalz. Das stiftet oft Verwirrung, den der Name lässt für Nichtkenner Rheinhessens vermuten, man sei aus Hessen. Vor dem zweiten Weltkrieg hätten diese recht gehabt – doch auch mit Frankreich lag man früher nicht ganz falsch. Ein Kurzüberblick über die verschiedenen Verwaltungsformen und Landesherren innerhalb der letzten 300 Jahre.

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Portland-Cementwerk Mainz Weisenau im Laufe der Zeit

Werksansicht vor dem ersten Weltkrieg 1914. Links oben Weisenauer Gaswerk, In der Mitte der mit 10 Schornsteinen ausgestattete, damals neu erichtete Drehofen.

Werksansicht vor dem ersten Weltkrieg 1914. Links oben Weisenauer Gaswerk, In der Mitte der mit 10 Schornsteinen ausgestattete, damals neu erichtete Drehofen.

Christian Lothary (1814-1868) war ein Self-Made-Man. Mit 24 Jahren gründete er sein eigenes Bauunternehmen. 1847 ergatterte er einen Großauftrag: Die hessische Ludwigsbahn vergab den Bau der Bahnstrecke Mainz-Worms. Für den Bereich bei Weisenau wurde Lothary zuständig. Um den Bedarf an Baumaterialien etwas decken zu können, nahm der Bauunternehmer zwei Kalköfen auf dem angrenzenden Gelände in Betrieb. Damit begann des industrielle Kalkabbau auf dem Gelände der „Alten Portland“ in Weisenau – wie das ehemalige Abbaugebiet unter den Mainzern heißt.

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Vergessene Bahnlinien in Rheinhessen – Eine Übersicht

Reger Personenverkehr prägte das Eisenbahnnetz – auch im südlichen Rheinhessen, wie die historische Übersichtskarte hier zeigt. Weitere Infos gibt’s per Klick aufs Foto via ThingLink.

Hinweis: Alle Fotos, insbesondere die auf der Folgeseite in ThingLink verlinkten Fotos, sind als gemeinfrei eingestuft – größtenteils altersbedingt. Sie stammen von http://www.amiche.de – eine empfehlenswerte Seite für alle Details zu den vergessenen und aktuellen Bahnlinien in Rheinhessen 

Unter http://www.nahebahn.de finden sich darüber hinaus auch weitere Bahnlinien – unter anderem auch nördlicher Teil Rheinhessens wird gestreift.